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Schnupperkurs Angeln in den Sommerferien 2017

 

Es ist gut, wenn Kinder Sport treiben. Es ist gut für ihre Entwicklung, wenn Kinder Fußball oder Handball spielen, Volleyball oder Badminton und es ist gut, wenn sie Leichtathletik betreiben. Für einige Kinder ist das aber nicht der richtige Sport oder nicht der einzige, den sie gerne betreiben: Sie sind begeisterte Angler. Das ist ja auch verständlich: Zusammen mit Gleichaltrigen können sie die Faszination der Fischwelt erleben, die Schönheit der Natur erfahren und die Notwendigkeit erkennen, sich für die Umwelt einzusetzen. Deshalb kommen sie gerne zum Angelsportverein Fischbach-Camphausen und ihre Eltern schicken sie auch gerne zu uns weil sie wissen, dass ihr Nachwuchs bei unseren qualifizierten Jugendbetreuern bestens aufgehoben ist. Wir erleben es aber immer wieder, dass niemand in der Familie Angler ist. Die Kinder wissen deshalb auch nicht, dass sie gerne angeln wollen, bis sie es einmal gemacht haben.

Die Jugendabteilung des ASV Fischbach bietet in den Sommerferien, am Mittwoch den 12.07.2017 von 15:00 – 18:00 Uhr für Jungen und Mädchen ab sechs Jahren an, sich einen Einblick in die Fischerei und Vereinstätigkeit machen zu können.

Damit die Jugendleiter sich auf interessierte Kinder einstellen und den jeweiligen Treffpunkt absprechen können, ist eine Anmeldung bis zum 09.07. erforderlich. Die Anmeldung kann Telefonisch beim Jugendleiter: 0176 41941837 oder unter kontakt@asvfischbach erfolgen. Weitere Einzelheiten über die Jugendgruppe des ASV Fischbach findet ihr auch auf unserer Internetseite asvfischbach.de oder facebook.com/asvfischbach.

Die Jugendgruppe des ASV freut sich über euer Interesse

 

 


Im Naherholungsgebiet vor den Toren der Stadt ist vieles nicht, wie es sein soll…**

Wut, Enttäuschung, Hilflosigkeit – vielleicht eine Mischung aus allem. In den Augen der Mitglieder des Angelsportvereins Fischbach (ASV) spiegeln sich die verschiedensten Emotionen wieder, wenn sie über ihr Angelrevier am Netzbach- und Absinkweiher zwischen Fischbach und Saarbrücken-Rußhütte sprechen. Vor knapp drei Monaten hatten sie sich bereits an die Öffentlichkeit gewandt, weil sie der wilden Müllentsorgung und der Hinterlasenschaften illegaler Partys im Naturschutzgebiet vor den Toren der Landeshauptstadt nicht mehr Herr wurden (wir berichteten).

Die Angelsportler Christof Morsch, Patrick Meister und Christof Rau (von links) in ihrem Revier. Hier beklagen sie Misstände und fehlende Unterstützung für eine mögliche Abhilfe. ⇥Foto: Cordier

„Nachdem sich die Saarbrücker Zeitung unserer Situation angenommen hatte, gab es tatsächlich einen Gesprächstermin mit Vertretern der Verwaltung“, berichtet Christof Rau, der Vorsitzende des rund 150 Mitglieder zählenden Vereins, „dabei hat Jörg Michel vom städtischen Grünamt hauptsächlich auf den eigenen Personalmangel hingewiesen.“ Einziges Ergebnis des Gesprächs sei bislang ein Anruf des Entsorgers ZKE gewesen, der auf Kosten des Vereins einen Müllcontainer aufstellen wollte. „Wir zahlen hier jährlich 1200 Euro Pacht und kümmern uns dazu noch um die Sauberkeit“, so Rau, „warum kann man uns denn nicht einfach nur ein bisschen unterstützen?“

Die Mitglieder sind nun wieder selbst aktiv geworden. Auf einer selbstgebauten Infotafel führen sie den Passanten den Umweltfrevel mancher Zeitgenossen vor Augen. Mit gelben Markierungsfähnchen wurden die Hinterlassenschaften manch vierbeinigen Waldbesuchers markiert. Mit dem Verrücken von großen Felsblöcken versuchte man, das wilde Parken einzudämmen – mit dem Erfolg, dass nun Fahrzeuge zeitweise im Zweierreihe auf dem Lieferweg zur nahegelegenen Gastronomie abgestellt werden. „Die Stadt hat uns versprochen, dass auch die Polizei verstärkt ein Auge auf das Gelände haben wird“, erinnert Rau, „doch als ein Mitglied zuletzt die Beamten wegen eines großen Lagerfeuers alarmierte, kamen die zwar raus, fragten aber dann, warum man sie mit einer solchen Bagatelle belastet.“

Die Freude am Angeln ist vielen Mitgliedern vergangen. „Ich komme hierher, um abzuschalten“, erzählte Angler Frank Herres, „es gibt nichts Schöneres, als nach einer stressigen Woche seinen Gedanken mit Blick auf das Wasser freien Lauf zu lassen.“ Doch dazu kommt es immer seltener. Manch uneinsichtiger Hundeliebhaber werfe beim „Stöckchen holen“ das Spielgerät absichtlich nahe der Angler ins Wasser.

Es gibt aber auch vernünftige Zeitgenossen. „Die Glasscherben von zerdepperten Flaschen der Partys gefährden ja auch unsere Hunde“, sagte eine Spaziergängerin, die während unseres Ortstermins mit den Angelfreunden ins Gespräch kam. Sie könne die Forderungen der Angler nur unterstützen. „Uns wäre schon mit dem Aufstellen klarer Verbotsschilder geholfen“, glaubt Rau, „dazu sollten einige zusätzliche Mülleimer und Spender für Hundekottüten aufgestellt werden. Die Gemeinde Quierschied hat damit gute Erfahrungen gemacht.“ Dass der Vorstand mit den Problemen den Weg an die Öffentlichkeit gesucht hat, gefällt aber auch im Verein nicht jedem. Manches Mitglied befürchtet, dass die Stadt den Pachtvertrag mit den „ständig motzenden Anglern“ einfach kündigt, um auf diese Weise Ruhe zu bekommen. „Dann stünden wir ohne Angelrevier da“, räumt der Vorsitzende Christof Rau achselzuckend ein. Das Problem mit Müll und wilden Partys im Naherholungsgebiet wäre mit einer solchen Vorgehensweise aber auch nicht gelöst.


Jugendzeltlager in Bollendorf/Sauer vom 02.07.-08.07.2017

Auch in diesem Jahr führt der ASV Fischbach wieder das traditionelle Jugendzeltlager an dem deutsch-luxemburgischen Grenzfluss Sauer durch. Ziel der Fahrt wird, wie in den Jahren zuvor, der Campingplatz „Altschmiede“ in Bollendorf sein. Auf dem Plan für die Woche steht unter anderem die beliebte Kanufahrt vom Campingplatz aus ins 14 km entfernte Minden, sowie ein Ausflug in das Pumpspeicherwerk Vianden. Auch bei der diesjährigen Lagerolympiade müssen die Woche über verschiedene Aufgaben gelöst werden, um die wertvollen Punkte für die Siegerehrung am letzten Abend zu sammeln. Der ASV Fischbach wünscht allen Teilnehmern gutes Wetter und eine schöne erste Ferienwoche an der Sauer.

Die Jugendabteilung vom ASV Fischbach Camphausen 1934 e.V.

 


 

Besondere Ehre für einen Angelsportler*

Christoph Rau bleibt 1. Vorsitzender des Angelsportvereins Fischbach. Das haben die Mitglieder auf ihrer jüngsten Versammlung so beschlossen. Daneben wurde Rau für seine 25-jährige Tätigkeit im Vorstand vom ASV und vom saarländischen Fischereiverband ausgezeichnet. Der Verein war kürzlich in die Öffentlichkeit gelangt, weil er sich in seinem Kampf gegen wilde Partys und die Vermüllung der von ihm betreuten Weiher im Netzbachtal von der zuständigen Landeshauptstadt Saarbrücken im Stich gelassen fühlte.

Der 2. Vorsitzende ist künftig Patrick Meister, Kassenwart Erich Horne und Sportwart Christof Morsch. Zum Jugendwart wählte die Versammlung Jens Herrmann, zum Gewässerwart Albert Georg sowie Manfred Baltes und Martin Kuhn zu Beisitzern. Als Kassenprüfer fungieren Ilona Fuchs und Gabi Kucera.

Neben den Neuwahlen standen auch einige Ehrungen an. Erik Morsch wurde für zehnjährige Mitgliedschaft im Angelsportverein mit Bronze ausgezeichnet, für 25 jährige Mitgliedschaft gab es für Heidi Brill Silber vom ASV sowie auch vom Fischereiverband Saar.

Eine besondere Auszeichnung gab es dann noch für Christof Morsch. Er wurde aufgrund seiner „langjährigen Zugehörigkeit und hervorragenden Tätigkeit im Vorstand des ASV Fischbach“ zum Ehrenmitglied ernannt.

 


*Quelle Saarbrücker Zeitung: http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/quierschied/fischbach/Fischbach-Fischereiverbaende;art446633,6422033

 

**Quelle Saarbrücker Zeitung: https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/angelsportler-des-angelsportvereins-fischbach-asv-sind-hoechst-veraergert_aid-2393982

 

 

 


facebook.com/ASVFischbach